Aktienhandel mit Stop Loss

Es wird immer wieder Trader geben, die keinen Stop Loss platzieren, weil Sie denken, dass der Markt sich wieder in die (aus ihrer Sicht) richtige Richtung bewegen wird. In einem schnelllebigen Markt, in dem sich die Preise schnell ändern, können Sie in manchen Fällen nicht rechtzeitig reagieren und somit können Ihre Verluste weitaus größer sein, als Sie dies geplant haben

In der Tat können einige Trader auf diese Weise gewinnbringend handeln, aber die Mehrzahl der Trader, die ohne Stop Loss traden, schaffen dies nicht. Deshalb ist der Stop Loss ein so wichtiges Instrument. 

Es ist natürlich schön, erfolgreich traden zu können, aber auch der beste Trader wird Phasen haben, in denen er nicht erfolgreich ist. In diesen Phasen ist der Stop Loss das wichtigste Tool der Risikobegrenzung. Um Ihre Risiken aktiv zu minimieren und zu lernen, wie Sie eine Stop-Loss-Order platzieren und nutzen, bieten ein kostenloses Demokonto die ideale Möglichkeit. 

Machen Sie sich in einer risikofreien Umgebung mit den Märkten und der Handelsplattform vertraut und testen Sie neue Strategien, bevor Sie diese für den Handel mit realem Geld verwenden. Wichtig Auch wenn Sie Ihren Stop Loss als Kursangabe platzieren, müssen Sie wissen und verstehen, dass es keine Garantie gibt, dass die Ausführung tatsächlich zu diesem Kurs stattfinden wird, da ein Stop Loss stets „zum nächstverfügbaren Kurs“, ausgeführt wird. Sollte beispielsweise über das Wochenende ein Kurssprung, eine sogenannte Gap, stattfinden, ist der nächstverfügbare Kurs auch weiter entfernt Dies gehört zum allgemeinen Handelsrisiko. 

Der Einfachheit halber kann man den Stop Loss auch als einen Befehl mit Zeitangabe sehen. Denn im Grunde lautet die Aufforderung an den Server nicht „Schließe die Order zu diesem Kurs“, sondern „Schließe die Order zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Kurs erreicht wurde“. 

Warum ist es wichtig eine Stop-Loss-Order zu platzieren? 

Es wird immer wieder Trader geben, die keinen Stop platzieren, weil Sie denken, dass der Markt sich wieder in die (aus ihrer Sicht) richtige Richtung bewegen wird. Hierbei werden Emotionen und Hoffnungen über die Logik gestellt. Das Risiko für den Trader wird dabei unkalkulierbar. Im schlimmsten Fall halten sie Orders über Tage, Wochen oder Monate im Verlust, ohne dass sich der Preis jemals wieder nennenswert in deren Richtung entwickelt. 

Mit dem Stop Loss vermeiden Sie dieses Verhalten, indem Sie Ihre Verluste begrenzen und mit schlechten Positionen abschließen. Dies macht Sie natürlich nicht automatisch zum Profi-Trader – aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. 

Wie funktioniert ein Stop Loss? Bevor wir uns eine Strategie ohne Stop Loss anschauen, betrachten wir zuvor noch ein paar wichtige Fakten. Anhand eines Beispiels lässt sich ein Stop Loss hervorragend erklären: Haben Sie beispielsweise einen Kontostand von eintausend EUR und Sie setzen Ihren Stop Loss für Ihre einzige offene Position auf fünfzig EUR Verlust,so begrenzen Sie Ihr Risiko auf 5% Ihres Risikokapitals. Nur so erreichen Sie Größen, mit denen Sie Ihr Risikomanagement tatsächlich sinnvoll kalkulieren können. Ohne diese Begrenzung ist Ihr gesamtes Kapital gefährdet.

Ein Stop Loss kann dies kompensieren und für Sie Ihren Trade schließen, wenn Sie noch nicht einmal reagieren konnten. Setzen Sie Ihren Stop Loss dennoch nie zu eng an den aktuellen Preis, da der Stop Loss durch kurzfristige, schnelle Bewegungen vorzeitig ausgelöst werden kann. 

Legen Sie sich beispielsweise einen Prozentwert fest, den Sie maximal mit einem Trade riskieren wollen. Wenn dieser in Einklang mit Ihrem Risikomanagement gewählt ist, können Sie auch kurzfristige Korrekturen und Abverkäufe gut verkraften. 

Beachten Sie, dass Sie bei einem Instrument, das in einer Woche um 10% oder mehr schwankt, keinen Stop Loss von 5% festlegen sollten. Sie würden unnötig ausgestoppt werden und Gewinne wieder abgeben müssen. Passen Sie den Stop-Loss-Abstand also nicht nur an Ihr Risikomanagement, sondern auch an die zu erwartende Schwankungsbreite des Handelsinstruments an. 

Wie transparent sind Stop-Loss-Orders?

Einige Trader haben Angst mit Stop Loss zu arbeiten, da sie dadurch die Kontrolle über die offene Position an das System des Brokers und die Handelssoftware abgeben. Deshalb denken einige, dass der Handel ohne Stop Loss besser ist und setzen sich bewusst den Risiken aus Trailing Stop im MetaTrader 4 und MT5 Stops helfen nicht nur dabei Verluste zu begrenzen, sondern auch Ihre Gewinne zu schützen. 

Der Stop Loss wird zur Begrenzung von Verlusten verwendet, wenn sich der Kurs des Instruments in eine unprofitable Richtung bewegt. Wenn die Position profitabel werden sollte, kann man den Stop Loss manuell auf ein Break-Even als kostendeckendes Niveau verschieben. Um diesen Prozess zu automatisieren, wurde der Trailing Stop kreiert. Sobald der Gewinn in Punkten gleich oder höher als der angegebene Wert ist, wird die Stop Loss-Order automatisch erstellt. Das bedeutet, dass wenn sich der Preis in die rentable Richtung bewegt, der Trailing Stop bewirkt, dass das Stop-Loss-Niveau dem Preis automatisch folgt. Sollte jedoch die Position gegen diesen Trend laufen, wird der Stop Loss nicht mehr geändert. 

Ihr Stop Loss wird durch einen Trailing Stop also im Prinzip „mitgezogen“, um so eine größere Gewinnmitnahme zu ermöglichen. 

7 Tipps im Aktienhandel für Anfänger

Anleger oder Trader, die auf kurzfristige Kursgewinne spekulieren, sind eher auf der Suche nach sogenannten Trendaktien, die von hoher Volatilität und stabilen Aufwärtstrends gekennzeichnet sind.

Anleger oder Trader, die auf kurzfristige Kursgewinne spekulieren, sind eher auf der Suche nach sogenannten Trendaktien, die von hoher Volatilität und stabilen Aufwärtstrends gekennzeichnet sind.

Wofür braucht man ein Aktiendepot?

Verkäufe und Steuern beim Aktienhandel für Anfänger Informationen über Firmen und Kurse findet man außer beim Broker auch bei speziellen Webportalen wie Onvista, dem Deutschen Anlegerfernsehen () oder die Auswahl einzelner Aktien zu mühsam ist, der findet mit börsengehandelten Fonds (ETFs) eine gute Alternative.

Dabei handelt es sich oft um Indexfonds, deren Verlauf dem des zugrundeliegenden Index folgt, beispielsweise dem DAX.

So können Investoren den Markt zwar nicht schlagen, bleiben aber auch nicht dahinter zurück. Gleichzeitig wird das Risiko breiter gestreut als mit einzelnen Aktien und die Verwaltungsgebühren sind deutlich niedriger als bei aktiv gemanagten aus Aktien sind steuerpflichtig.

Liegt dem Broker kein Freistellungsauftrag vor, zieht er automatisch fünfundzwanzig Prozent Abgeltungssteuer plus den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer ab, Verluste werden gegengerechnet.

Das Geld erhält man aber im Rahmen der Steuererklärung ganz oder zumindest teilweise zurück, wenn weniger als 801 Euro Kapitalerträge (bei Ehepaaren zusammen 1.602 Euro) erzielt wurden oder die persönliche Steuerlast unter 25 Prozent liegt.

7 Tipps für Aktienhandel für Anfänger

Schritt 1:

Um überhaupt Aktien kaufen zu können, benötigen Anleger ein Wertpapierdepot. Dieses eröffnen interessierte Anleger entweder bei ihrer Hausbank, oder aber informieren sich im Internet über eine online Broker.

Online- oder auch Discount Broker sind meistens wesentlich günstiger als die Wertpapierdepots bei der eigenen Hausbank. Jedoch bekommt man bei online Brokern in den wenigsten Fällen eine Beratung.

Legen Anleger Wert auf eine persönliche Beratung oder Wertpapier Empfehlungen eines Experten, so sind diese bei ihrer Hausbank in den allermeisten Fällen besser aufgehoben. Es sollte jedoch im Hinterkopf behalten werden, dass mögliche Kontoführungsgebühren oder höhere Orderkosten zulasten der Rendite gehen.

Schritt 2 :

Bevor Anleger gleich zur Tat schreiten und Aktien kaufen oder in Fonds investieren, sollten erst einmal die Ziele definiert werden die mit dem Aktien kaufen verfolgt werden sollen.

Hilfreich ist hierbei die Beantwortung der folgenden Fragen:

Wie viel Geld steht für das Investment zur Verfügung?

Wie lange soll das Geld angelegt werden und welches Risiko bin ich bereit einzugehen?

Wie viel Rendite möchte ich mit dem Investment erzielen?

Schritt 3:

Bevor Sie eine Aktie kaufen, sollten Sie sich überlegen, welches Handelssystem oder welche Strategie sie verfolgen möchten. Die meisten Anleger machen den gleichen Anfängerfehler und schauen welche Aktien sich in der letzten Zeit sehr gut entwickelt haben.

Aktien kaufen für Anfänger braucht demnach eine Grundstrategie und kein nachmachen. Wenn Sie in den Supermarkt gehen, dann halten sie auch Ausschau nach Sonderangeboten, und kaufe nicht die Ware, die sich in den letzten Wochen am meisten verteuert hat.

Das gleiche sollten Sie auch bei Aktien machen.

Schritt 4:

Üben Sie mit einem Musterdepot, bevor sie sich die erste Aktie in ihr Depot legen. Es gibt Zeiten, da steigen alle Aktien und profitieren vom Gesamtmarkt. Ob die Strategie allerdings wirklich nachhaltig ist, kann man mithilfe eines Musterdepots risikolos testen. Aktien kaufen für Anfänger über ein Musterdepot kann hilfreich bei der Strategieentwicklung sein.

Schritt 5:

Zögern Sie nicht und überlegen Sie nicht zu lange vor allem warten Sie nicht auf den idealen Einstiegszeitpunkt. Sie werden nie am absoluten Tiefpunkt eines Trends einsteigen können, genauso wenig Wie sie am höchsten Hoch eines Trends die Aktie wieder veräußern werden. Kaufen Sie die Aktie, wenn sie Ihnen günstig erscheint. Wenn Sie die Aktie ordentlich analysiert haben, dann wird sich der Kurs schon zu gegebener Zeit in die richtige Richtung entwickeln. An dieser Stelle fragen sich manche Einsteiger auch: Wo kann man Aktien kaufen? An einer Börse natürlich.

Schritt 6 :

Schauen Sie nicht täglich in ihr Depot. Der Aktienmarkt ist gerade in der heutigen Zeit hochvolatil. eins oder zwei Prozentpunkte pro Tag, sind auch bei Aktien großer Unternehmen keine Seltenheit. Überlegen Sie sich, welchen Anlagehorizont sie gewählt haben. Einmal im Monat das Aktiendepot zu begutachten, reicht vollkommen aus.

Schritt 7:

Wenn sich eine Aktie oder das Unternehmen nicht wie von Ihnen gewünscht in die richtige Richtung entwickelt, dann muss man auch einmal in den sauren Apfel beißen, und Verluste realisieren. Sie werden nie einhundert % richtig mit ihren Analysen liegen. Doch dann ist es wichtig, sich nicht gegen den Markt stellen zu wollen, und unbedingt Recht behalten zu wollen, sondern ihre Verluste emotionslos wie möglich zu begrenzen.

Gewinne hingegen gilt es laufen zu lassen.